Das ist der Grund, warum wir einen Marillenbaum benötigen. Im Frühling gabs die von uns gewünschte (kälte-resistentere) Sorte (Ungarische Beste, soweit ich mich erinnern kann) nicht mehr, also im Herbst. Das gibt uns auch die Möglichkeit den idealen Platz zu erkunden. Optisch und schattentechnisch.
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17. Juni 2009
windanfällig
Das ist der Grund, warum wir einen Marillenbaum benötigen. Im Frühling gabs die von uns gewünschte (kälte-resistentere) Sorte (Ungarische Beste, soweit ich mich erinnern kann) nicht mehr, also im Herbst. Das gibt uns auch die Möglichkeit den idealen Platz zu erkunden. Optisch und schattentechnisch.
16. Juni 2009
brombeere schnitt - obey me, dammit.
Jeder Gartenratgeber, der etwas zu Brombeeren zu sagen hat, sagt folgendes: Die Ruten tragen im zweiten Jahr. Hier zum Beispiel die Uni Karlsruhe.
Ein Nutz-Brombeerleben sähe dann folgendermaßen aus: erstes Jahr wachsen, zweites Jahr Früchte, direkt nach der Ernte im Herbst am Boden abschneiden. Es ist also im Sommer immer Holz aus zwei verschiedenen Jahren vorhanden.
Das wussten wir letztes Jahr noch nicht und haben von unserer um und auf einem alten Baumstumpf wachsenden Brombeere einfach alles radikal abgeschnitten. Dieses Frühjahr habe ich dann all meine angelesene Autorität in die Waagschale geworfen und behauptet: das wird also heuer nichts mit Brombeeren.
Darauf Luka, hinterhältiger Jurist, hämisch: Solltest du da falsch liegen mein Schatz, wären dann nicht auch noch ein paar weitere deiner übermäßig komplizierten und elaborierten Gartentipps und -weisheiten zu überdenken?
Ich, Gartenstreberin, nachdenklich: Das klingt einsichtig.
Jetzt, ein Monat später, blühen die verdammten Dinger und es zeigen sich schon eine Menge Fruchtansätze.
Ich: *hmpf*
Luka, unschuldig: *lächel*
8. Juni 2009
oh, füllhorn - erdbeerernte 09
voila: der Ertrag unseres 1,5 qm großen Erdbeerfeldes:

Das Umsetzen vor einem Monat hat dann doch gröbere Ernte-Einbußen nach sich gezogen. An der einzigen Erdbeerpflanze, die am Platz verblieben ist, waren alleine vier oder fünf Früchte (unabgebildet, damit sie das Ergebnis nicht verfälschen), an den Pflanzen kann es also nicht liegen.
Das Umsetzen vor einem Monat hat dann doch gröbere Ernte-Einbußen nach sich gezogen. An der einzigen Erdbeerpflanze, die am Platz verblieben ist, waren alleine vier oder fünf Früchte (unabgebildet, damit sie das Ergebnis nicht verfälschen), an den Pflanzen kann es also nicht liegen.
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2. Mai 2009
baum- & strauchschnitt. it's a jungle out there …
Das Los aller GartenbestellerInnen ist anscheinend der Zustand des permanenten Zuspät-Seins. Vielleicht aber auch nur meines, in Anbetracht aller BloggerInnen, die schon seit Ende Februar Tomatenpflänzchen am Radiator heranziehen.
was wir immerhin bis jetzt geschafft haben: Anfang März das linke Apfel und Birnbaum-(Hecken)Spalier mit Hilfe von Lukas Onkel radikal zu scheiden. Radikalst. Abgesehen vom Mittelstamm gibts de facto nur mehr ein paar vorjährige Wasserschosse, die horizontal zur Seite gebunden wurden, auf dass sie sich zu guten, Fruchtholz tragenden, Seitenästen transformieren.


Auch unsere vordere Strauch-Hecke ist ein wenig verwildert. Am 8. April vom Urlaub zurück, hab ich gerade noch geschafft Strauch Nr. 1 (ein Ranunkel-ähnliches Gewächs) und Nr. 2 von ihren vielen! abgestorbenen Ästen zu befreien und generell auszulichten (ungewollte Hauptäste einfach soweit unten absägen, wie möglich, schwache junge Hauptäste abzwicken) bevor der Frühling wieder ein undurchdringliches Dickicht aus ihr gemacht hat. Ein Dickicht, das wir auch brauchen, weil 80% der GartenpächterInnen meinen, es wäre erstrebenswert 80% ihres GARTENS mit einem Wohnhaus zuzubetonieren. Tot der Wiener Sozialdemokratie, die das erlaubt hat.
Beim Obstbaumschnitt waren wir also mind. 1 Monat zu spät dran. Bei der Hecke auch, aber das war fast nur totes Holz, also irrelevant. Ich würde ja gerne wissen, was genau das Problem eines zu späten Schnittes ist. Dass die Wunden bluten und sich infizieren? (ist bei uns nicht passiert) Dass an den Schnittstellen nichts mehr weiterwächst? hm.
update: anscheinend gibt es auch VertreterInnen einer laissez faire Politik, die da meinen: Obstbaumschnitt von Spätwinter bis Sommer möglich. Da muss es doch wohl eine gängige Lehrmeinung geben. hmpf.
was wir immerhin bis jetzt geschafft haben: Anfang März das linke Apfel und Birnbaum-(Hecken)Spalier mit Hilfe von Lukas Onkel radikal zu scheiden. Radikalst. Abgesehen vom Mittelstamm gibts de facto nur mehr ein paar vorjährige Wasserschosse, die horizontal zur Seite gebunden wurden, auf dass sie sich zu guten, Fruchtholz tragenden, Seitenästen transformieren.


Auch unsere vordere Strauch-Hecke ist ein wenig verwildert. Am 8. April vom Urlaub zurück, hab ich gerade noch geschafft Strauch Nr. 1 (ein Ranunkel-ähnliches Gewächs) und Nr. 2 von ihren vielen! abgestorbenen Ästen zu befreien und generell auszulichten (ungewollte Hauptäste einfach soweit unten absägen, wie möglich, schwache junge Hauptäste abzwicken) bevor der Frühling wieder ein undurchdringliches Dickicht aus ihr gemacht hat. Ein Dickicht, das wir auch brauchen, weil 80% der GartenpächterInnen meinen, es wäre erstrebenswert 80% ihres GARTENS mit einem Wohnhaus zuzubetonieren. Tot der Wiener Sozialdemokratie, die das erlaubt hat.
Beim Obstbaumschnitt waren wir also mind. 1 Monat zu spät dran. Bei der Hecke auch, aber das war fast nur totes Holz, also irrelevant. Ich würde ja gerne wissen, was genau das Problem eines zu späten Schnittes ist. Dass die Wunden bluten und sich infizieren? (ist bei uns nicht passiert) Dass an den Schnittstellen nichts mehr weiterwächst? hm.
update: anscheinend gibt es auch VertreterInnen einer laissez faire Politik, die da meinen: Obstbaumschnitt von Spätwinter bis Sommer möglich. Da muss es doch wohl eine gängige Lehrmeinung geben. hmpf.
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