14. Juni 2009

lupinen anzucht - it worked!

(Aussaat: 1. Mai)

Die Lupinen waren von Beginn an die einzigen Stauden-Sämlinge, die am Fensterbrett halbwegs normal angewachsen sind und mir nach fünf Wochen und 10 cm Höhe groß genug erschienen, um einen Freilassungs-Versuch zu starten. Der ihnen zugedachte Ort: sonnig, ab ca. 16h Schatten. Aussetzen, gießen, eine (eher bedeckte) Woche alleine gelassen:

das hat dann erstaunlicherweise funktioniert. 
Genauso wie die höchstens einmal pro Woche gegossene Freiland-Aussaat, die im Wachs-Duell zwar hinten liegt, sich aber ansonsten ganz gut macht. Die Schnecke ist der Lupine Freundin. Nichts angeknabbert - im Gegensatz zu den Bechermalven.
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8. Juni 2009

oh, füllhorn - erdbeerernte 09

voila: der Ertrag unseres 1,5 qm großen Erdbeerfeldes:

Das Umsetzen vor einem Monat hat dann doch gröbere Ernte-Einbußen nach sich gezogen. An der einzigen Erdbeerpflanze, die am Platz verblieben ist, waren alleine vier oder fünf Früchte (unabgebildet, damit sie das Ergebnis nicht verfälschen), an den Pflanzen kann es also nicht liegen. 
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7. Juni 2009

invasion of the marigolds

Während die von mir im Freiland gesäten Sorten zur Hälfte gar nicht gekommen sind (Malven, Froschgoscherln/Löwenmäuler, irgend was blaues kugeliges, dessen Samen ich letztes Jahr im immer sehr hübsch bepflanzten Augarten mitgehen hab lassen) hat sich eine einzige Ringelblume epidemisch fortgepflanzt: 

Schon vor drei, vier Wochen hab ich alle ihre Sämlinge im oberen Rosenbeet radikal entfernt. Damals noch in der irrigen Hoffnung dort bald meine selbstangezogenen Stauden aussetzen zu können. Und trotzdem sind die Neuen schon wieder fast 15 cm hoch. Nur um mir hämisch vor Augen zu führen, dass meine eigene Pflanzenproduktion (ob im Freien oder am Fensterbrett) so gar nicht nach Plan verläuft. Ich hab Pflänzchen, die sich seit drei Wochen konstant auf 6 mm halten.

Jetzt haben wir sie eben auf ein paar bedauernswerterweise noch immer freie Flächen umgesetzt. Ob ihnen das genehm ist? Letztes Jahr war das eine Ringelblumenexemplar zwar sehr üppig, aber eher unschön mit Mehltau(?) befallen.

Der Steppensalbei mittendrin ist hübsch. Rechts oben wuchern die Astern ins Bild, links oben steht Lavendel, der sich mit dem Salbei (in drei Jahren ganz sicherlich bereits ein Teppich) farbtechnisch hoffentlich verträgt.
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6. Juni 2009

rosen-exhibitionismus

Nichts hat letztes Jahr so dauerhaft geblüht, wie die Rosen. Wenn ich mit einer Pflanzensorte im Garten auskommen müsste: Rosen. Wegen der Flexibilität. Und der Auswahl. Und überhaupt. Ein Garten aus lauter Distel-Variationen stell ich mir im Gegensatz dazu schwieriger zu bewältigen vor. Wo herbekommen? Selber anzüchten? Kaltkeimer! brr. Anyway.

Das mit der Kategorisierung hab ich noch nicht ganz durchblickt (und auch noch keine Seite gefunden, die das sinnvoll, mit Bildern!, darlegt. Wenn ich einen Tipp abgeben müsste, ich würde sagen unsere sechs geerbten Exemplare sind samt und sonders Teerosen. Das ist umso wahrscheinlicher, da polierte Biedermeiertischchen äterer Damen als ihr natürliches Habitat durchaus plausibel erscheinen. Außerdem sind sie selbst distinguierte Wesen, deren genaues Alter ich dezent gleich wieder vergessen habe. (30 Jahre?, 40 Jahre?).
Farblich ist alles vertreten, in einer ausgeprägteren Variationsbreite, als das Foto weismachen will: gelb, weiß, dunkellila-rot, pink, (dunkel)rot:


Ich selbst hätte ja eher überbordende, zwei Meter hohe Strauchmassen gepflanzt, so in etwa:

(hier in der Kartause Mauerbach - Quelle.)

... aber andererseits so mitten im Garten (den Weg entlang) wäre das vielleicht gar nicht das Richtige gewesen.  

31. Mai 2009

ochsenzunge, mon amour

Würde man sich bloß auf die Google-Bildersuche verlassen, es gäbe über die Ochsenzunge (anchusa azurea) nicht weiter viel zu sagen. Außer vielleicht: nett. Unser frisch gekauftes Exemplar ist aber ganz wunderhübsch:

ca 1,5cm große extrem enzianblau leuchtende Blüten (etwas dunkler als am Bild), schmale, hellgrüne behaarte, fleischige Blätter. Super Ding. Vor allem die Blätter sind ganz großartig. Ich bin ja eine Blatt-Preußin, mit ganz spezifischem, aber schwer erklärbaren Blattgeschmack. Hosta geht zB gar nicht. Das ideale Blatt: grau. Wie auch immer, ich hoffe die Ochsenzunge bleibt uns länger erhalten, weil sie a) anscheinende eine eher kurzlebige Pflanze ist und b) auch noch schwer über den Winter zu bringen ist (Winterschutz, Staunässe). Ich werde berichten, wie es uns mit ihr ergangen ist.

stats:
Standort: sonnig
Höhe: ca 70cm
Winterschutz

Vermehrung: laut Biogärtner mittels Wurzelschnittlingen. Aha.

30. Mai 2009

kräuter aussaat - update

von links nach rechts im Blumenkasten (SW-Lage):


Schnittlauch: ca. 36 Tage nach Aussaat (im Freien) na ja, wird ja langsam. ein eher gemächliches Gewächs.
Basilikum: 27 Tage nach Aussaat (im Minigewächshaus) - ins Freie ist es dann 14 Tage später gewandert. Ich denke hier mach das mühsame Umpflanzen nach draussen nur Sinn, wenn schon früh im April mit der Saat begonnen wird (Basilikum brauchts warm).
Koriander: 23 Tage nach Aussaat (im Minigewächshaus). Koriander kann schon rel. früh im Freien ausgesät werden (April), sprich: auch hier mehr Mühe als nötig gemacht.

Fazit: die Kräuter machen sich im Gegensatz zu den gesäten Stauden (die zt noch immer erst 1 cm hoch sind und noch kein zweites Blattpaar gebildet haben) ganz wunderbar. Anzucht erfordert keinerlei hortikulturelles Geschick.

29. Mai 2009

gartenplan

Damit ich nicht auf Flickr verlinken muss: der Gartenplan. Obwohl ich das mit dem Proportionen-Abschätzen nicht ganz drauf habe, hatte ich schon immer was für Pläne übrig. Ist glaube ich eine Frage von Sicherheitsbedürfnis. Visuelle Repräsentation beruhigt und heuchelt Ordnung, wo es keine gibt. (sprich: im Garten)

Stand Mai 2009:

(click to enlarge)
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